Hintergrund:                                                                                                                    

 

 

Togo gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die katastrophale Wirtschaftslage führt nicht nur zur Verarmung großer Teile der Bevölkerung, sondern auch zur Auflösung traditioneller Familien-Verbände und zur Landflucht, vor allem von jüngeren Menschen.

Mit zunehmendem Analphabetismus wird der Zugang zu den wenigen vorhandenen Arbeitsplätzen erschwert.

Fast 60 bis 70% der Bevölkerung in Togo haben kein sauberes Trinkwasser, keine Toilette, keine Kanalisation. Noch dazu das Hauptproblem: keinen Schulabschluss und keine schulische Bildung. Die Armut und die sozialen Handlungskompetenzen in der wachsenden Bevölkerung drohen zur einen unlösbaren Konflikt zu werden und führen zu einer politischen Krise. Die zunehmende Armut führt zu Krankheiten und ein kontinuierliches Elend vor allem die Zukunft der  Kinder ist hart getroffen.

Viele Menschen leben an der Armutsgrenze. Bildung und medizinische Versorgung werden immer mehr zu Luxusgütern.

Für die Masse der Menschen sind sie unerschwinglich. So entstand die Idee eines Kinderhilfsprojektes, das Kindern und Jugendlichen durch eine angemessene Betreuung sowie Schul- und Berufsausbildung eine hoffnungsvolle Zukunft eröffnen soll.

    

 

Gemeinsam zum Erfolg.

 

Der Verein VIVO e.V. Recklinghausen hat die präventiven Handlungskonzept die Armut in Togo zu verringern insbesondere im Dorfgebieten Schritt für Schritt begonnen. Viel zu hohe Jugendarbeitslosigkeit paralysiert die Zukunft gesamten Afrikas. Das Beispielprojekt VIVO ist ein Sozial-Basisprojekt und kann die Perspektiven viele Länder in Afrika sein oder in der Entwicklungsländer Beispielhaft entstehen. Die Lösung ist die Bildungsförderung.

Die Einigkeit und die Verpflichtung, heute für die togoischen Jugend in der Landwirtschaft zu investieren, vor allem auf Bildung und Ausbildung.

 

Im Jahr 2050 wird Afrika zwei Milliarden Einwohner betragen, eine Milliarden mehr als heute, und die Mehrheit der Bevölkerung ist sehr jung. Es wird 40% der Jugend der Welt zu vertreten. Jetzt müssen wir sie unterstützen, weil wir sie in der globalen Mobilisierung für die Beseitigung von Hunger und extremer Armut zu beteiligen möchten.

 

 

Kurze Geschichte zu Name VIVO.

Robert Koami Dougban, Initiator des Projektes Kinderdorf VIVO in Togo e.V., reiste im Jahr 1983 mit Auto über 7000 Km durch Afrika, um seinen Kontinent etwas mehr Kennenlernen. Ich wollte mein eigenes Bild machen. Mit meinem Auto bin ich von Recklinghausen nach Hafen Marseille (Frankreich) mit dem Schiff über Mittelmeer nach Algier (die Hauptstadt Algeriens) und mit dem geladenen Auto voller Nahrungsmittel, 60 Liter Reserve Benzin und 30 Liter Wasser, quer durch das Land gereist. Die Fahrt über die steinigen Landstraßen Gaadäa, weiter nach El-Goläah, In-Salah, durch Berge nach Assamanka und durch die Sand- Wüste Tamanrasset nach Arlit (Grenze Algerien - Niger) und durch  Benin waren eindrucksvolle Erlebnisse und nicht ungefährlich gewesen. Nach Ankunft in Togo, sagte ich, Gott sei Dank, "ich lebe" übersetzt in Latein: "VIVO" und in EWE Sprache (Togo)  " Freies Kind". Ich fühlte mich sofort erleichtert und befreit. Ich lernte die Menschen kennen und vor allem Armut. Ich erkannte, dass es zwischen Reich und Arm bzw. Luxus und Elend in Europa auch eine Art bzw. eine extremere Armut gibt. Das gesamte Bild Afrikas während der Reise bewegte mich sehr emotional und ich wollte etwas dagegen tun. „Brich dem Hungrigen dein Brot, die im Elend wandern“. Als ob ich von einer magischen Strategie erwischt worden bin. Dieses Erlebnis und die Armut, die ich mit meinen Augen gesehen hatte, konnte ich nicht aus meiner Seele wegwischen. Ich nannte der Kontinent Afrika "Patient Afrika"
Dieses Gefühl zu helfen, aber doch nicht zu helfen konnte ich nicht ertragen. So entschloss ich mich ein Buch zu schreiben „ATOPANI“. Mit dem Erlös möchte ich den armen Menschen in Togo unterstützen. Aber so einfach ist das nicht, wie ich mir vorgestellt habe. Ich hatte die Zeit genommen vom 1983 -1991 gelingt die Gründung des Vereins mit der Vision  ein Kinderdorf VIVO in Togo zu errichten. Eine bessere Zukunft und ein besseres Leben für die Kinder zu ermöglichen.   


 

 

                                                      

 Robert Koami Dougban